DIN 4108

U-Wert Bauteildatenbank
nach Baujahr

Alle U-Werte für Außenwand, Fenster, Dach, Boden und Geschossdecke — automatisch nach Baujahr und Renovierungszustand. Mit GEG-Konformitätscheck.

DIN EN 12831-1:2017
DIN/TS 12831-1:2020
GEG 2024
VDI 4645
U-Wert-Rechner

U-Werte nach Baujahr ermitteln

Baujahr auswählen, Renovierung angeben — sofort alle U-Werte mit Konfidenz und GEG-Prüfung.

Baualtersklasse: Altbau vor WSchV 1977

U-Werte nach Altbau vor WSchV 1977

Außenwand
1.22 W/(m²·K)
1.5Unsicher
GEG ✗
Fenster
2.55 W/(m²·K)
3Unsicher
GEG ✗
Tür
2.54 W/(m²·K)
3Unsicher
Dach
0.81.5 W/(m²·K)
1Unsicher
GEG ✗
Boden
0.81.5 W/(m²·K)
1Unsicher
GEG ✗
Decke
0.81.5 W/(m²·K)
1Unsicher
Verfügbar im Professional Plan
  • Individuelle Schichtaufbauten eingeben
  • Feuchteberechnung nach DIN 4108-3
  • Wärmebrückenberechnung nach DIN EN ISO 10211
  • Sanierungsszenarien vergleichen
  • Vor-/Nach-Sanierung Wirtschaftlichkeit
  • PDF-Export für Fördernachweise
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U-Werte im Zeitverlauf

Von ungedämmten Altbauten bis zu GEG-2024-Neubauten — die Dämmstandards haben sich dramatisch verbessert.

Altbau (vor 1977)

Ungedämmte Massivbauweise, Einscheibenverglasung

1,2 – 1,8W/(m²·K)

WSchV 1995

Erste Wärmeschutzverordnung, verbesserte Verglasung

0,5 – 0,8W/(m²·K)

EnEV 2009

Moderne Dämmstandards, Dreifachverglasung

0,2 – 0,4W/(m²·K)

GEG 2024

Höchste Anforderungen, Passivhausnähe

0,15 – 0,28W/(m²·K)

U-Werte sind in 50 Jahren um ca. 85 % gesunken — von 1,5 auf 0,20 W/(m²·K)

Dashboard Vorschau

Vollständige U-Wert-Analyse im Dashboard

Individuelle Schichtaufbauten, Feuchteberechnung und Sanierungsszenarien — alles in einem Tool.

app.mepbau.com/dashboard/heizlast/projekte

Außenwand

0,24

W/(m²·K)

✓ GEG

Fenster

1,10

W/(m²·K)

✓ GEG

Dach

0,20

W/(m²·K)

✓ GEG

Häufig gestellte Fragen

Was ist der U-Wert?+
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Zeiteinheit durch 1 m² eines Bauteils fließt, wenn die Temperaturdifferenz 1 Kelvin beträgt. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmung. Einheit: W/(m²·K).
Wie werden U-Werte nach Baujahr bestimmt?+
Die DIN-Norm liefert Tabellenwerte für typische Bauweisen je Baualtersklasse. Von ungedämmten Altbauten (U ≈ 1,5 W/(m²·K)) bis zu GEG-2024-Neubauten (U ≈ 0,20 W/(m²·K)). Bei Sanierung werden die U-Werte entsprechend der durchgeführten Maßnahmen angepasst.
Welche GEG-Anforderungen gelten für U-Werte?+
Das GEG 2024 fordert bei Sanierung Mindest-U-Werte: Außenwand ≤ 0,24 W/(m²·K), Dach ≤ 0,24 W/(m²·K), Fenster ≤ 1,30 W/(m²·K), Kellerdecke ≤ 0,30 W/(m²·K). Bei Neubau gelten strengere Anforderungen über den Primärenergienachweis.
Wie wirkt sich eine Sanierung auf die Heizlast aus?+
Eine typische Fassadendämmung (U-Wert von 1,5 auf 0,24 W/(m²·K)) reduziert die Transmissionsverluste durch die Außenwand um ca. 84 %. In Kombination mit Fenstertausch und Dachdämmung kann die Gesamtheizlast um 40–60 % sinken.

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