Optimierung

Vorlauftemperatur
optimieren

Niedrigere Vorlauftemperatur = höherer COP = niedrigere Stromkosten. Finden Sie die optimale Heizkurve für Ihr Gebäude.

VDI 4645:2018
EN 14825
F-Gas 2024/573
KfW 458
Vorlauftemperatur-Rechner

Heizkurve interaktiv berechnen

Heizsystem und Gebäudedämmung auswählen — optimale Vorlauftemperatur mit COP-Auswirkung sofort sehen.

-15°C15°C

Optimale Vorlauftemperatur

32.2°C

bei -5°C Außentemperatur

Heizkurve

-15°C

36.2°

-10°C

34.2°

-5°C

32.2°

0°C

30.1°

5°C

27.9°

10°C

25.6°

15°C

23.1°

COP-Einfluss der Vorlauftemperatur

Fußbodenheizung (35°C)COP 4.2
NT-Heizkörper (55°C)COP 2.8
HT-Heizkörper (70°C)COP 2.3
Gemischt (45°C)COP 3.3
Verfügbar im Professional Plan
  • Gebäudespezifische Heizkurvenoptimierung
  • Stundenbezogene VL-Analyse (8.760 h/a)
  • Wirtschaftlichkeitsvergleich VL-Szenarien
  • Heizkörper-/FBH-Mischbetrieb berechnen
  • Optimale Bivalenztemperatur bestimmen
  • PDF-Report für Kundenberatung
Jetzt freischalten — ab 29 €/Monat

Heizkurve nach DIN EN 12831

VL = θ_int + (VL_design − θ_int) × ((θ_int − θ_out) / (θ_int − θ_design))^0,85
θ_int=Raum-Solltemperatur
VL_design=Auslegungs-Vorlauftemperatur
θ_out=Aktuelle Außentemperatur
θ_design=Auslegungs-Außentemperatur
FBH bei −5°C:31.2°C

Heizsystem vs. Effizienz

Die Wahl des Heizsystems bestimmt die Vorlauftemperatur — und damit die Effizienz Ihrer Wärmepumpe.

Fußbodenheizung

Vorlauf: 30–35 °C

COP 4,0–4,5

Sehr gut

Niedertemperatur-HK

Vorlauf: 45–55 °C

COP 3,0–3,5

Gut

Hochtemperatur-HK

Vorlauf: 60–70 °C

COP 2,3–2,8

Ausreichend

4 Wege zur niedrigeren Vorlauftemperatur

Heizkurve absenken

Reduzieren Sie die Heizkurve schrittweise um 2–3 °C. Die meisten Gebäude sind überdimensioniert — testen Sie niedrigere Vorlauftemperaturen.

Großflächenheizung nachrüsten

Fußbodenheizung (VL 35°C) statt Heizkörper (VL 55°C) steigert den COP um ca. 35–40 %. Teilweise auch mit Deckenheizung möglich.

Hydraulischen Abgleich durchführen

Ein korrekt abgeglichenes System benötigt eine niedrigere Vorlauftemperatur für die gleiche Raumtemperatur. Einsparung: 5–15 %.

Gebäudehülle verbessern

Bessere Dämmung → geringere Heizlast → niedrigere Vorlauftemperatur möglich. Fenstertausch und Dachdämmung haben den größten Effekt.

Dashboard Vorschau

Heizkurvenoptimierung im Dashboard

Gebäudespezifische Analyse mit stündlichem Verlauf und Wirtschaftlichkeitsvergleich.

app.mepbau.com/dashboard/waermepumpen/empfehlungen

Aktuell

55°C

COP 2,8

Optimiert

45°C

COP 3,4

Einsparung

−21%

Strom

Ersparnis

380 €/a

Häufig gestellte Fragen

Was ist die optimale Vorlauftemperatur für eine Wärmepumpe?+
Die optimale Vorlauftemperatur ist so niedrig wie möglich — idealerweise unter 40°C. Bei Fußbodenheizung sind 30–35°C typisch, bei Niedertemperatur-Heizkörpern 45–50°C. Jedes Grad weniger steigert den COP um ca. 2–3 %, was die jährlichen Stromkosten messbar senkt.
Was ist eine Heizkurve?+
Die Heizkurve (Heizkennlinie) beschreibt den Zusammenhang zwischen Außentemperatur und Vorlauftemperatur. Bei sinkender Außentemperatur steigt die Vorlauftemperatur nach einer definierten Kurve an. Die Formel: VL = θ_int + (VL_design − θ_int) × ((θ_int − θ_out) / (θ_int − θ_design))^n, wobei n ≈ 0,85 für Fußbodenheizung.
Kann ich Heizkörper mit einer Wärmepumpe betreiben?+
Ja, aber die Effizienz hängt stark von der benötigten Vorlauftemperatur ab. Bei überdimensionierten Heizkörpern (was häufig der Fall ist) reichen oft 45–50°C. Alternativ können einzelne kritische Heizkörper durch größere Modelle oder Niedertemperatur-Heizkörper (Typ 33) ersetzt werden.
Wie viel spare ich durch eine niedrigere Vorlauftemperatur?+
Faustregel: 1°C niedrigere Vorlauftemperatur = ca. 2,5 % Effizienzgewinn. Ein Wechsel von 55°C auf 35°C (z.B. durch Fußbodenheizung) spart ca. 50 % Heizstrom. Bei einem Verbrauch von 6.000 kWh/a und 0,30 €/kWh entspricht das ca. 900 €/Jahr.

Vorlauftemperatur professionell optimieren

Gebäudespezifische Heizkurvenanalyse mit Wirtschaftlichkeitsvergleich und Optimierungsempfehlungen.