Heizlastberechnung starten
Normkonforme Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 — direkt im Browser.
Heizlastberechnung startenWas ist eine Wärmebrücke? Geometrische und konstruktive Wärmebrücken, Ψ-Wert, Tauwasserbildung und Berechnung nach DIN EN ISO 10211.
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Heizlastberechnung startenDefinition: Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, der gegenüber den angrenzenden Bauteilen eine deutlich erhöhte Wärmeleitfähigkeit aufweist. An Wärmebrücken fließt überproportional viel Wärme nach außen — dies erhöht die Heizlast, senkt die Oberflächentemperatur und kann zu Tauwasserbildung und Schimmel führen.
Entstehen durch ungünstige Geometrie der Gebäudehülle:
Entstehen durch Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit:
Der Ψ-Wert beschreibt den zusätzlichen Wärmeverlust einer Wärmebrücke pro Meter Länge und Kelvin Temperaturdifferenz:
Ψ [W/(m·K)]
Typische Ψ-Werte aus DIN 4108 Bbl 2:
| Wärmebrückentyp | Ψ-Wert [W/(m·K)] |
|---|---|
| Außenecke (Neubau, gedämmt) | –0,05 bis 0,00 |
| Innenwand/Außenwand (Altbau) | 0,10–0,35 |
| Fensteranschluss (ohne Dämmung) | 0,05–0,15 |
| Balkonplatte (ohne therm. Trennung) | 0,50–0,80 |
| Kellerdeckenanschluss | 0,15–0,40 |
In der Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 werden Wärmebrücken durch einen pauschalen Zuschlag auf den U-Wert aller Außenbauteile berücksichtigt:
An Wärmebrücken sinkt die Innenoberflächentemperatur. Unterschreitet sie den Taupunkt der Raumluft, kondensiert Feuchte — Schimmelgefahr! Mindest-Oberflächentemperatur gemäß DIN 4108-2:
f_Rsi ≥ 0,70 (Wohnräume, θ_i = 20°C, φ_i = 50%)